Modelexikon
Winterhandschuhe
Winterhandschuhe: Wärmende Begleiter
Blutgefässe, die in der Hand dicht unter der Hautoberfläche liegen, strahlen Körperwärme an die Umgebung ab und können so bei längeren Aufenthalten im Freien zu einer erheblichen Abkühlung des Körpers beitragen. Winterhandschuhe sollen diesem unerwünschten Effekt entgegenwirken und einen modischen Mehrwert bieten. Auf diesen Zweck sind Materialien, Verarbeitung und Futtermaterial im Idealfall abgestimmt. Als Obermaterial kommen meist Wolle, Leder, Synthetikmaterialien oder eine Kombination mehrerer Materialien zum Einsatz, wobei grundsätzlich zwischen Fäustlingen, Fingerhandschuhen, Stulpen und fingerlosen Handschuhen unterschieden werden kann.
Winterhandschuhe für jeden Zweck und Geschmack
Die beste Wärmeisolation bieten Fäustlinge, während Stulpen, die nur über die Handfläche und bestenfalls das Handgelenk reichen, das andere Ende der Skala markieren. Fingerlose Winterhandschuhe bedecken meist noch das erste Fingerglied und stellen so einen Kompromiss dar, wenn es darum geht, das Tastgefühl der Finger zu bewahren, ohne auf Wärmeisolation verzichten zu müssen. Fingerlinge bewahren die volle Beweglichkeit der Hand und bieten relativ guten Kälteschutz. Wer in Fingerlingen trotzdem ständig kalte Hände hat, greift lieber zum Fäustling.
Lederhandschuhe bedürfen besonderer Pflege, um nicht brüchig zu werden, wenn sie im Winter häufig Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Winterhandschuhe aus Wolle, Leder oder Veloursleder - gestrickt, genäht oder aus Synthetikmaterial - sind für Herren wie für Damen erhältlich.




