Modelexikon
Tweedröcke
Tweedröcke: natürlich elegant
Tweedröcke kommen ursprünglich aus Schottland, werden inzwischen aber auf der ganzen Welt gerne getragen. Woher die Bezeichnung kommt, ist nicht ganz klar. Manche Theorien besagen, dass sie nach dem schottischen Fluss Tweed benannt sind. Inzwischen wird der Ursprung dieser Damenröcke eher dem schottischen Begriff „tweel“ zugeordnet, was eine Bindungsart für gewebte Stoffe bezeichnet. Ursprünglich wird das widerstandsfähige Wollgewebe hauptsächlich für die Herstellung von Schottenröcken genutzt. In den 50er Jahren entdeckt aber auch Designerin Coco Chanel den Charme der Tweedröcke.
Ein Tweedrock hält schön warm
Inzwischen werden Tweedröcke auch aus synthetischen Fasern oder Baumwolle gefertigt. Jedoch sind sie bei Weitem nicht so hochwertig wie die Röcke, die aus dem originalen, handgewebten Wollstoff hergestellt wurden. Tweedröcke sind grob gewebt mit bisweilen eingesponnenen Noppen, wodurch sie sich ihre raue, ursprüngliche Eleganz bewahrt haben. Tweedröcke sind vor allem als Winterrock geeignet, können aber auch zu feierlichen Anlässen getragen werden. Die Länge kann variieren von wadenlang bis kurz über dem Knie endend. Die Röcke haben meist einen eleganten, klassischen Stil. Neben dem traditionellen Schottenmuster wird der Tweedrock vor allem unifarben oder meliert getragen. Meist werden dabei gedeckte Grau- oder Brauntöne verwendet.




