Modelexikon
Strickmode
Strickmode: längst nicht nur im Winter schön
Unter Strickmode versteht man alle modisch gestrickten Wirkwaren, die zum Beispiel als Pullover, Strickjacken, Pullunder, Westen, Strickkleider oder in vielen anderen Formen aus Strickgarn gefertigt werden. Strickwaren können maschinell oder von Hand produziert werden und sind ein beliebtes Feld für Handarbeiten. Gestrickt, aber dennoch nicht Strickmode sind zum Beispiel Gebrauchswirkwaren, Decken und Ähnliches.
Strickmode – im Zweistromland erfunden
Die ältesten bis jetzt gefundenen Strickgewirke stammen aus Vorderasien und sind etwa 1900 Jahre alt. Damit ist das Stricken längst nicht so alt wie das Flechten, Spinnen und Weben. Dreihundert Jahre später war es bereits bei den Germanen angekommen. Gestrickt wurde vor allem Fussbekleidung: Der Wollstrumpf ist damit der Urahn aller Strickmode.
Heute existiert eine kaum zu überblickende Vielfalt an modischen Stricksachen. Dabei kommen vor allem Strickgarne aus Baumwolle, Viskose, Wolle, Polyacryl oder Seide zum Einsatz. Industrielle Strickmaschinen können eine Vielzahl von Mustern und sehr unterschiedliche, auch sehr feinmaschige Gestricke herstellen, die eine sehr feine Qualität ergeben und auch im Sommer getragen werden können. Strickmode ist also längst nicht mehr allein der kalten Jahreszeit vorbehalten: Luftige Twinsets, weich fliessende Langarmshirts oder pfiffige Strick-Boleros können auch bei sommerlichen Outfits punkten.




