Modelexikon
Pantoletten
Pantoletten – von schrill bis rustikal
Die Bezeichnung „Pantoletten“ leitet sich vom Pantoffel, dem Hausschuh ohne Fersenkappe, ab. Und damit ist das Hauptmerkmal der Pantolette bereits genannt: Bei Pantoletten bleibt die Ferse unbedeckt. Im Gegensatz zu Pantoffeln sind sie jedoch dazu gedacht, auf der Strasse getragen zu werden, woraus sich andere Möglichkeiten für die Gestaltung von Sohle, Absatz und Obermaterial ergeben. Die Zehenkappe muss übrigens nicht immer geschlossen sein: Zu den Pantoletten zählen auch sandalen- und sandalettenähnliche Schuhe, sofern sie keinen Fersenriemen aufweisen. Der Gestaltungsspielraum ist hierbei sehr breit: Von Badelatschen und Weichplastik-Crocs über Clogs bis zu Plateau-, High Heel- und gar Stiletto-Modellen reicht die Angebotspalette.
Pantoletten: simple Grundform, grosse Verbreitung
Pantoletten bestehen im Grunde nur aus einer Sohle mit Zehenkappe, dem einfachsten Grundmodell für einen Schuh. Entsprechend früh, nämlich bereits vor zwölftausend Jahren, tauchen sie in der menschlichen Kulturgeschichte auf. Der älteste Fund stammt aus Nordamerika, doch es ist anzunehmen, dass in diesem frühen Abschnitt der Geschichte überall auf der Welt ähnliche Fussbekleidungen entwickelt wurden.
Pantoletten passen am besten zu zwangloser Freizeitkleidung und inoffiziellen Anlässen. Am Arbeitsplatz oder bei Gelegenheiten, bei denen ein formeller Dresscode angesagt ist, haben sie in der Regel nichts verloren. Mit Jeans oder Freizeithosen lassen sie sich ebenso gut kombinieren wie mit langen oder kurzen Röcken und Kleidern, sofern man im Stil bleibt.




