Modelexikon
Freizeithose
Die Freizeithose – legere Eleganz
Die Freizeithose unterliegt nicht dem strengen Dresscode, der am Arbeitsplatz oder bei gesellschaftlichen Anlässen herrscht. Im Gegenteil nutzen Hersteller und modebewusste Konsumenten die Freizeithose, um Bequemlichkeit, Experimentierfreude und individuellem Ausdruck freien Lauf zu lassen. Freizeitkleidung darf und soll die Persönlichkeit darstellen – und entsprechend vielfältig und bunt sind die Ergebnisse.
Offizieller Dresscode und Freizeithose
Eine Trennung zwischen offizieller und privater Kleidung kannte bereits die Antike: Das Tragen der förmlichen Toga war römischen Männern bei Rechtsgeschäften oder öffentlichen Wahlen zwingend vorgeschrieben, während man seine Freizeit lieber in der bequemen Tunika verbrachte. Kleidung für private Lebensbereiche verbindet Zweckmässigkeit mit Bequemlichkeit. Als Caprihose,Cargohose, Baggies oder Shorts ist die Freizeithose überall dort erlaubt, wo man privat oder im Freundeskreis zwanglos seine Zeit verbringen möchte. Als Freizeithose werden auch Trainings- oder Jogginghosen bezeichnet, die zuhause oder beim Sport Bequemlichkeit bieten. In der Öffentlichkeit getragen, stellt die Jogginghose (ausser für den Weg zum oder vom Sport) ein geschmackliches No-Go dar – ein gutes Beispiel dafür, dass auch bei der Wahl der richtigen Freizeithose Stil- und Fingerspitzengefühl gefragt sind. Bedruckte oder auffällig gemusterte Stoffe, Applikationen, Punk- oder „Destroyed“-Look, die an den meisten Arbeitsplätzen inakzeptabel wären, finden bei Freizeithosen gern Verwendung. Doch auch hier muss geschickt kombiniert werden: Je auffälliger die Freizeithose, desto zurückhaltender sollten Top, T-Shirt oder Jacke sein.




