Modelexikon
Cordrock
Der Cordrock – zeitlos und modisch
Wegen seiner wärmenden Eigenschaften ist der Cordrock ein beliebter Winterrock. Meist als gerade geschnittener oder nur wenig ausgestellter Midi-Röhrenrock, Bleistiftrock oder Stretchrock, seltener als Mini, ist er in zahlreichen Kleiderschränken zu finden. Häufig sind Taschen eingearbeitet oder Zierklappen aufgesetzt, sodass sich diese Damenröcke von der Masse abheben, die allerdings nur einen optischen Mehrwert bieten. Der matte Glanz des Cordstoffs wirkt edel und verleiht auch einem legeren Outfit einen Hauch von Luxus. Röcke in Antikcord, einer Cordvariante, die ähnlich wie die „stone washed“-Jeans und ihre Ableger einen Gebraucht-Look gestattet, werden in neuerer Zeit ebenfalls gern getragen.
Röcke aus Cord: Ableger der Arbeitswelt
Der klassische Manchester-Cord, eine im 18. Jahrhundert erstmals industriell hergestellte Stoffvariante, war – wiederum ähnlich wie der Jeansstoff – wegen seiner Haltbarkeit vor allem zur Herstellung von Arbeits- und Zunftkleidung sehr beliebt. Cordarten werden nach der Anzahl der Rippen pro 10 Zentimeter eingeteilt, wobei das Spektrum vom Kabelcord (10 Rippen auf 10 Zentimeter) bis zum Feincord (Babycord) reicht, der mehr als 40 Rippen auf 10 Zentimetern Stoff aufweist. Damit das Gesamtbild nicht ungewollt bieder wirkt, wird der Cordrock gern mit einfarbigen Strumpfhosen und Stiefeln oder mit extravaganten Accessoires kombiniert. Lackstiefel, Turnschuhe und Schlabberpullover sind in Verbindung mit einem Cordrock ein absolutes No-Go, während lässige Tops und Cardigans und Schals sich gut mit dem Cordrock kombinieren lassen.




