Modelexikon
Badekleidung
Badekleidung: Badeanzüge und Bikinis
Da Baden als Freizeitbeschäftigung erst seit dem 19. Jahrhundert üblich ist, entwickelt sich Badekleidung anders als andere Kleidungsstücke erst spät. Zwar sind aus der Antike Zweiteiler bekannt, die den heutigen Bikinis ähneln, diese werden damals jedoch ausschliesslich als Sportbekleidung eingesetzt. Die ersten Badeanzüge, die eher einem Kleid ähneln, werden aus Baumwolle und Wolle gefertigt. Anders als das heute für Badekleidung verwendete Nylon, trocknen diese Materialien nur sehr langsam. Enge Bademode, wie wir sie heute kennen, etabliert sich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts und führt zu den ersten Abbildungen von kaum bekleideten Models. In den zwanziger Jahren wird Badekleidung mit Röcken zunehmend von den Einteilern verdrängt. Das Zeigen von zu viel nackter Haut gilt jedoch weiterhin als unschicklich.
Badekleidung: Bikinis erobern die Bademode
Ähnlich wie zu Beginn des Jahrhunderts wird auch der Bikini bei seiner Einführung in die Bademode als zu freizügig empfunden. Erst in den sechziger Jahren kann er sich endgültig in der Bademode etablieren. Heute sind sowohl Bikinis als auch Badeanzüge in unzähligen Varianten erhältlich. So gibt es Bikini-Oberteile mit Neckholder, Push-up oder in Triangle-Form ebenso wie verschiedene Bikini-Höschen. Darüber hinaus sind inzwischen auch Tankini und Monokini fester Bestandteil der Badekleidung.




